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Wir gönnen uns noch einmal ein opulentes Frühstück beim “schönen Peter” und machen uns dann auf den Weg zur Küstenstraße, um mit dem Bus nach Puerto La Cruz ( Puerto La Cruz – Nach 1937, als Landeinwärts die ersten Ölfelder angezapft wurden, entwickelte sich Puerto La Cruz von einem kleinen Fischerdorf zur wichtigsten Wirtschaftszone im östlichen Venezuela. Ein Großteil der langgezogenen Bucht ist von Hotels und Ferienanlagen gesäumt; im lebhaften Zentrum der Stadt, längs des Paseo Colón, bieten Restaurants, Bars, Reisebüros und Geschäfte alles, was zu einem zünftigen Urlaub gehört.) zu fahren. Ein Bus steht dort bereit, als hätte er nur auf uns gewartet. Wir sind die einzigen vier Fahrgäste bei drei Personen Personal! Der Fahrpreis für die 50 km lange Strecke beträgt nur 200 Bs. (1,50 DM) pro Person. In Puerto La Cruz treffen wir auf Carlos, der uns freundlicherweise beim Hängemattenkauf hilft. Ohne ihn hätten wir absolut die falschen Hängematten gekauft, da er uns erklärt, worauf man beim Kauf achten muß. Das ist komplizierter als ein Bett zu kaufen. Die Besonderheit bei der Matte ist eben der Konten. Der Bolívar ist heute abgewertet worden (1 $ : 291 Bs.), so daß wir die Hängematten für ca. 25 DM bekommen. Außerdem kaufen wir noch eine 60 l Kühlbox, wie sie fast alle Venezolaner besitzen. Dann fängt es so an zu regnen, daß wir in einer kleinen Bar Zuflucht suchen müssen. Wir sind total durchnäßt und müssen hier etwa eineinhalb Stunden ausharren, bis der Regen nachläßt. Die Straßen stehen etwa 30 cm unter Wasser und aus den Abflüssen schießen halb Meter hohe Fontänen. Manni hatte die aktuelle Temperatur in Deutschland erfahren. Es sollen in Aachen z.Zt. nur 7°C sein und die Woche zuvor waren schon Temperaturen unter Null. Das kann man sich hier überhaupt nicht vorstellen, da wir hier trotz Regen immer locker 28°C haben. Die Rückfahrt bei Dunkelheit machen wir mit einem Privatmann, der uns am Busterminal angesprochen hat. Durch den großen Regen sind so viele Straßen überschwemmt, daß kein Bus und Taxi mehr fährt. Er fährt uns mit seinem Kumpel über die teilweise überschwemmte Küstenstraße nach Santa Fé. |
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